Bindegewebsmassage

Bei der klassischen Bindegewebsmassage handelt es sich um eine so genannte Reflexzonenmassage. Die Grundgedanke hinter dieser Massageform ist, dass die Behandlung nicht nur lokale Effekte am Ort der Massage bewirken soll, sondern dass sich über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) auch Wirkungen auf innere Organe erzielen lassen.

Behandelt werden mit der Bindegewebsmassage hauptsächlich Zonen im Bereich des Rückens. Dort befinden sich öfter Bereiche, an denen die Haut und die Unterhaut miteinander "verklebt" sind. Diese Verklebungen versucht der Therapeut  durch die Massage  zu lösen.

Die Fernwirkung auf innere Organe erklärt man sich nach naturheilkundlichen Vorstellungen so:
Die Haut wird von Nervenfasern versorgt, die ihren Ursprung jeweils in einem bestimmten Abschnitt der Wirbelsäule haben.
Hautpartien, die von dem selben, zwischen den Wirbeln hervortretenden Nervenstrang versorgt werden, bezeichnet man als ein Segment.
Einem konkreten Segment sind jedoch nicht nur die entsprechende Hautpartie, sondern auch diejenigen inneren Organe, die von demselben Nervenstrang versorgt werden, zugeordnet.
Diese Organe lassen sich durch eine Massage des "verklebten" Hautsegmentes positiv beeinflussen.

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Gesundheits- und Therapiezentrum
St. Florian

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