Triggerpunkt-Massage
Trigger-Points sind definiert als "Zentren erhöhter Reizbarkeit im Gewebe, die bei Druck empfindlich reagieren und bei Überempfindlichkeit übertragene Schmerzen verursachen".
Triggerpunkte können entstehen durch eine Überbelastung einzelner Muskeln, durch Verletzungen oder Zerrungen, aber auch durch eine Schonhaltung, die man bei Schmerzen automatisch einnimmt. Mangelhafte Sauerstoffversorgung führt in der Folge dazu, dass der Muskel sich an dieser unterversorgten Stelle dauerhaft zusammenzieht. Hat sich eine solche Verspannung erst einmal in der Muskulatur festgesetzt, nimmt die Sauerstoffversorgung des Muskels weiter ab. Der so entstandene Triggerpunkt unterhält sich selbst von nun an selbst ...
Trigger-Punkte erkennt der Therapeut an tastbaren, punktuellen Verhärtungen im Muskel. Festzustellen sind auch steife Bänder im fraglichen Gebiet und eine eingeschränkte Dehnbarkeit des Muskels.
Schmerzen ertragen, um sie zu besiegen.
Bei der Behandlungstechnik übt der Therapeut einen hohen und durchaus schmerzhaften Druck auf den entsprechenden Trigger-Punkt aus.
Es lohnt sich jedoch für den Patienten, diesen starken, aber kurzzeitigen Schmerz auszuhalten; denn er wird dadurch mit einer Linderung bis hin zum Verschwinden sämtlicher zuvor verspürter Schmerzen belohnt.
Triggerpoint-Therapie eignet sich zum Beispiel bei:
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Migräne
- Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen
- Schleudertrauma
- Brustschmerzen (Engegefühl)
- Golfer-Ellbogen
- Tennis-Ellbogen Pseudoischialgien
- Hexenschuss
- Knieschmerzen
- Schmerzen im Fuß beim Gehen
- Achillessehnenschmerzen
- Sehnenansatzentzündungen
- Kältegefühl in Händen oder Füssen
- Schmerzen bei bestimmten Bewegungen
- Schmerzen durch Körperfehlhaltungen
- zur Schmerzlinderung bei Arthrosen
- Gelenkschmerzen
- Tinnitusgeräusche
- Ohrensausen
- Hörsturz
- Verdauungsbeschwerden
Mit der Triggerpunkt-Massage lassen sich sogar Schmerzen, die schon über eine längere Zeit (Jahre oder gar Jahrzehnte) vorhanden sind, erfolgreich behandeln.
