Stangerbad

Das Stangerbad (auch Hydroelektrisches Vollbad bzw. Hydroelektrisches Dreiviertelbad) gehört zu den Elektrotherapien.
Der Patient sitzt in einer mit Wasser gefüllten Badewanne und wird von konstantem Gleichstrom (Galvanismus) durchflutet. Es handelt sich um eine Kombination aus einer elektrophysiologischen Anwendung mit einem Wärmereiz.

Das Stangerbad wird von Ärzten verschrieben.

Wirkung - schmerzdämpfend und durchblutungsfördernd

Bei einer Durchflutung mit Gleichstrom wird die Durchblutung in der Haut um 500 %, in tiefer gelegenen Muskeln noch bis zu 300 % erhöht. Die oberflächliche Durchblutungssteigerung wird zusätzlich durch den Wärmereiz des Badewassers begünstigt. Durch die gesteigerte Durchblutung wird der Stoffwechsel der Zellen verbessert. Die beruhigende Wirkung der Anode auf die Erregbarkeit der Nerven führt zu einer Schmerzdämpfung und Muskeltonussenkung. Die Kathode bewirkt durch ihre Steigerung der Erregbarkeit der Nerven eine Erhöhung des Muskeltonus und erreicht, bezogen auf die Wirkung der Anode, eine stärkere Mehrdurchblutung des Gewebes.

Anwendungsgebiete

  • Spastiken und Paresen
  • peripher-arterielle Durchblutungsstörungen
  • Rheuma
  • Ischiasbeschwerden
  • Morbus Bechterew
  • Spondylarthrosen
  • Adnexitis (Entzündungen von Eierstock und Eileiter) sowie Menstruationsbeschwerden
  • Fibromyalgie
AKTUELL

Gesundheits- und Therapiezentrum
St. Florian

Inhaber: Franz Janca

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